Die klassische Homöopathie geht auf den deutschen Arzt Samuel Hahnemann (1755-1843) zurück. Er entdeckte im Rahmen von Selbstversuchen das Prinzip:

„Similiba similibus curentur“ = „Ähnliches werde durch Ähnliches geheilt“.

Mehrfache Einnahme des damals gebräuchlichen Malariamedikamentes Chinarinde erzeugte bei ihm die typischen Symptome der Malaria. Nach Absetzen des Mittels verschwanden diese wieder.

Hahnemanns Erfolge in der Heilung führten zu einer raschen Verbreitung der Homöopathie. Während des 19.Jh. vor allem in Europa und Amerika, später auch in Afrika, Australien und Asien. Zu Beginn des 20. Jh. wurde Homöopathie an den medizinischen Fachschulen gelehrt. In den USA konnte sich jeder Medizinstudent nach dem Grundstudium für die homöopathische oder allopathische (schulmedizinische) Richtung entscheiden.

Legendär wurde die sanfte Heilmethode durch ihre Erfolge bei der Spanischen Grippe, einer weltweiten Epidemie in den Jahren 1918/1919.  Diese Krankheit raffte mehr Menschen dahin als der gesamte 1. Weltkrieg. Homöopathisch tätige Ärzte konnten damals vielen Patienten helfen und hatten im Vergleich zu ihren Kollegen deutlich weniger Todesopfer zu beklagen.

Heute ist die Homöopathie vor allem in Griechenland und Indien verbreitet, wo Krankenhäuser üblich sind, in denen Schulmediziner und homöopathische Ärzte gemeinsam therapeutisch tätig sind.

 

Wie wirkt die klassische Homöopathie?

In meiner Praxis arbeite ich ausschließlich mit homöopathischen Einzelmitteln.

Durch homöopathisch aufbereitete Einzelmittel wird beim Patienten eine „Kunstkrankheit“ erzeugt, welche die eigentliche Krankheit überschreibt. Die Selbstheilung des Körpers wird angeregt und die Krankheit im umgekehrten Verlauf ihres Auftretens überwunden. Dabei kann es zu einer kurzzeitigen Verstärkung der Symptome kommen, der sogenannten Erstverschlimmerung.

Die mir zur Verfügung stehenden Arzneimittel sind pflanzlicher, mineralischer oder tierischer Natur. Alle basieren auf dem gleichen Prinzip, der Erst- und Nachwirkung. So erzeugt z.B. Kaffee (als homöopathische Arznei Coffea cruda bzw. Coffea tosta erhältlich) bei Genuss zunächst eine erhöhte Wachheit. In der Nachwirkung wird der Körper jedoch einer erhöhten Müdigkeit unterworfen. Homöopathische Mittel sind durch Verdünnen und Potenzieren so aufbereitet, dass die Erstwirkung verringert und die Nachwirkung erhöht wird. Krankheitszustände, die mit Schlaflosigkeit (d.h. hier erhöhter Wachheit) einhergehen, können demzufolge z.B. mit Coffea behandelt werden. Dabei ermöglicht jedoch erst die Gesamtheit der Symptome eines Patienten die Wahl des passenden Arzneimittels.

Für das relativ häufig auftretende Krankheitsbild einer Mandelentzündung kommen zum Beispiel etwa 150 verschiedene Einzelmittel zur Behandlung in Frage. Nur das genau passende Mittel aber wird dem Patienten zur Genesung verhelfen.

 

Welche Vorteile hat die Behandlung für Sie?

Homöopathie ist giftfrei, günstig und tiefgreifend wirksam! Die Arzneimittel belasten Ihren Körper nicht, da sie frei von jeglicher Chemie sind. Sie haben also keine Nebenwirkungen zu erwarten.

Ihr Körper wird zur Selbstheilung angeregt. Bei akuten Krankheiten spüren Sie dies durch eine rasche und vollständige Genesung. Nebenbei hat Ihr Immunsystem an Kraft gewonnen. Die Krankheit wird nicht unterdrückt sondern der Körper befähigt, sie zu überwinden.

Auch bei chronischen Krankheiten sind erhebliche und lang anhaltende Verbesserungen der Lebensqualität möglich.

 

 

 

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